Ein offenes Notizbuch mit einem Stift, im Hintergrund eine Brille auf einem Tuch, ein Diamantring in einer Schatulle, eine Vase mit hellen Blüten und eine Glasschüssel mit runden Diamanten. Symbol für Kompetenz.

Der letzte Schliff? Ausgefallene Schliffe für Diamanten und ihre Eigenschaften

In unserem letzten Blogbeitrag haben wir uns die häufigsten Diamantenschliffe angesehen: Darunter den Star unter den Diamantenschliffen, den Brillantschliff, den quadratischen Princess Cut und den unter Smaragden besonders begehrten Emerald Cut. Heute möchten wir uns mit etwas ausgefalleneren Diamantschliffen beschäftigen. 

Der erste Schliff, den wir genauer unter die Lupe nehmen möchten, repräsentiert ein ganz besonderes, allgegenwärtiges Symbol: der Herzschliff. Herzschliffe haben, wie der Name bereits vermuten lässt, eine herzförmige Ausarbeitung und sind häufig mit Facetten ausgeführt, ähnlich also dem runden Brillantschliff. Während die Form dieser Schliffart besonders für sentimentale Schmuckstücke oder solche mit romantischer Bedeutung sehr passend sein kann, muss hier auf die Qualität der Ausarbeitung geachtet werden. Das Herz ist eine komplexere Form in der Umsetzung, da die Symmetrie für die Erscheinung sehr präzise ausgearbeitet sein muss. Dafür sind Diamanten in Herzform grundsätzlich günstiger als runde Diamanten bei gleichem Gewicht und ähnlichen Qualitätsmerkmalen. Zusätzlich lassen sich herzförmige Diamanten in vielen verschiedenen Fassungen verarbeiten, solange auf die Hervorhebung der Form geachtet wird. 

Eine weitere, sehr elegante Schliffart für Diamanten ist der Tropfenschliff, oder sogenannter Pear Cut (Birnenschliff). Er verbindet die Rundung des Brillantschliffes auf einer Seite mit der Spitze des Marquise Cut auf der anderen Seite. So entsteht die Illusion eines Tropfens aus Diamant. Dieser Schliff besitzt bei guter Ausführung ein wunderschönes Funkeln und intensives Feuer, allerdings muss bei der Fassung darauf geachtet werden, dass die Spitze gut vor Schäden geschützt wird.  

Der Cushion-Schliff, wörtlich übersetzt Kissenschliff, ist ebenfalls eine etwas verspieltere Schlifform. Häufig spielt dieser Schliff in Vintage-Stil-Schmuckstücken eine Rolle. Die Form erinnert an ein Kissen, da sie rechteckig ist, allerdings abgerundete Ecken hat. So bildet sie durch ihre Facetten eine Mischung aus Princess und Brillant Cut. Ein Cushion-Diamant hat einen weichen, sympathischen Charme, allerdings kann er kleiner wirken als Diamanten desselben Gewichts mit anderen Schliffen. Dafür ist er auch meist günstiger im Karat als solche anderer Schliffarten und ist sehr fassungsflexibel.  

Das waren drei der ausgefalleneren Diamantenschliffe, die in Schmuckstücken garantiert die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Im nächsten Artikel möchten wir uns mit einem anderen Edelstein beschäftigen, der mit seiner typisch blauen Farbe bereits über Jahrhunderte Schmuckgeschichte geschrieben hat. Sie ahnen es bereits, es handelt sich um den Saphir. Doch gibt es ihn wirklich nur in Blau? Und was hat der Saphir für Eigenschaften? Für welche Schmuckstücke eignet er sich? Diese Fragen beantworten wir beim nächsten Mal. 

Schauen Sie doch in der Zwischenzeit gerne in unserem Diamantensortiment vorbei!  

Bis zum nächsten Mal, 

Ihr Loewen-Team 

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